Freiwillige Feuerwehr
     Bremen-Schönebeck

Alarmierung 05/20 - Sturmeinsätze 
am 09. Februar 2020 um 17:15 Uhr,
Schönebeck und St. Magnus

Die Alarmierung unserer Wehr am Sonntagnachmittag erfolgte für uns nicht unerwartet. Das seit Tagen angekündigte Sturmtief „Sabine“ hatte im Tagesverlauf deutlich an Fahrt aufgenommen.

Mit 26 Einsatzkräften konnten wir alle drei Löschfahrzeuge sowie unser Mannschaftstransportfahrzeug besetzen. Unser ELW rückte mit zwei Fernmeldern zur Unterstützung der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle aus.

In der Straße „Unter den Linden“ war eine 20m hohe Buche entwurzelt und in einen anderen Baum gefallen. Hier brauchten wir Unterstützung durch die Rüsteinheit der Berufsfeuerwehr. Durch einen Kran wurde die Buche zu Boden gebracht. An einem weiteren Baum war die Standfestigkeit nicht mehr gewährleistet. Dieser Baum wurde mittels Motorsäge gefällt.

In der Vegesacker Heerstraße drohte eine Tanne auf einem Privatgrundstück umzustürzen. Da von diesem Baum keine Gefahr ausging, wurden wir hier nicht tätig.

In der Straße Hasenhöft richteten wir an einer Baustelle einen umgestürzten Bauzaun und eine mobile Toilette wieder auf. In der Vockestraße war ein Baum auf die Straße gestürzt. Dieser wurde von uns zerkleinert und am Fahrbahnrand abgelegt.

Zu guter Letzt ging es für uns in die Herbartstraße. Hier waren gleich mehrere Bäume in einem Privatweg durch den Sturm beschädigt worden. Mit Unterstützung einer Drehleiter wurden die Bäume beschnitten. Starker Regen und heftige Windböen erschwerten unsere Arbeit.

Gegen 23:20 Uhr wurde die Einsatzbereitschaft aufgelöst. Nach Aufklaren der Fahrzeuge konnten die letzten Kräfte gegen 01:00 Uhr den Heimweg antreten.

 

 

Alarmierung 04/20 - Türöffnung 
am 07. Februar 2020 um 06:10 Uhr,
Alte Hafenstraße, Vegesack

Zu einer Notfall-Türöffnung wurden wir am frühen Freitagmorgen alarmiert. Eine schwer erkrankte Person war nicht mehr in der Lage die Wohnungstür selbsttätig zu öffnen. Da sich die Tür nicht mit herkömmlichen Mitteln öffnen ließ, halfen die zwischenzeitlich eingetroffenen Kollegen der Feuerwache 5 mit einem akkubetriebenen Spreizwerkzeug aus. Anschließend wurde die erkrankte Person durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.

 

 

Alarmierung 03/20 - Wohnungsbrand 
am 01. Februar 2020 um 18:33 Uhr,
Hermann-Fortmann-Straße, Grohn

Am Samstagabend wurden wir zu einem Wohnungsbrand alarmiert. Bereits auf der Anfahrt hörten wir über Funk, dass das Feuer von den ersteintreffenden Kräften bestätigt wurde. Unser Angriffstrupp rüstete sich mit Atemschutzgeräten aus und wurde nach dem Eintreffen sofort zur Kontrolle des siebengeschossigen Wohngebäudes eingesetzt. Im ersten Obergeschoss brannten Einrichtungsgegenstände in einer Wohnung.

Ein Trupp unterstützte bei der Brandbekämpfung, ein weiterer Trupp ging als Sicherungstrupp in Bereitstellung.
Eine Person wurde ins Freie begleitet und wurde an den Rettungsdienst übergeben.

Wir waren mit drei Löschfahrzeugen vor Ort. Der Einsatz war gegen 20.00 beendet.

 

 

Alarmierung 02/20 - Dachstuhlbrand 
am 03. Januar 2020 um 11:03 Uhr,
Auf dem Flintacker, Aumund-Hammersbeck

Viel Zeit zum Ausruhen nach der arbeitsintensiven Silvesternacht war uns nicht vergönnt. Am Freitagvormittag wurden wir zu einem Dachstuhlbrand gerufen. Bei unserem Eintreffen stand der Dachstuhl einer eingeschossigen Doppelhaushälfte in Vollbrand. Flammen schlugen teilweise schon durch die Dachhaut.

Wir setzten insgesamt vier Trupps unter schweren Atemschutz zur Brandbekämpfung im Innenbereich und von außen über eine Drehleiter ein. Der Einsatz gestaltete sich als sehr zeitaufwendig, da ein großer Teil der Dachhaut und der darunterliegenden Dämmung aufgenommen werden musste.

Personell waren wir jedoch gut aufgestellt, da viele Kameraden die Brückentage nach dem Jahreswechsel genutzt haben. So konnten wir mit beiden Löschgruppenfahrzeugen und dem Mannschaftstransportfahrzeug zu der Einsatzstelle ausrücken. Gegen 13:30 Uhr war der Einsatz für uns beendet.

 

 

Alarmierung 01/20 - Wohnungsbrand 
am 01. Januar 2020 um 00:12 Uhr,
Hermann-Fortmann-Straße, Grohn

Der erste Einsatz im Jahr 2020 führte uns zu einem Wohnungsbrand in die Hermann-Fortmann-Straße.
Beim Eintreffen an der Einsatzstelle haben Einrichtungsgegenstände in einer Wohnung gebrannt.
Da ungewiss war, ob sich noch Personen in der Wohnung bzw. auf dem Balkon aufhalten, musste schnell gehandelt werden.
Der Angriffstrupp ging unter Atemschutz in die Wohnung vor und wurde dabei von den Kollegen der Feuerwache 5 unterstützt.
Der Wassertrupp stellte den Sicherungstrupp.
Es wurden keine Personen verletzt und das Feuer war schnell unter Kontrolle.

Zeitgleich gab es einen Balkonbrand und brennenden Unrat im Bereich der Grohner Düne, diese Einsätze wurden von anderen Feuerwehren übernommen.

 

 

Besondere Einsätze

Hochwassereinsatz 2013

Mittwoch, 05. Juni bis Samstag, 15. Juni 2013

Elf Tage waren die Kameraden der FF Schönebeck zusammen mit anderen Kräften der Berufs- sowie der Freiwilligen Feuerwehr Bremen im Hochwassereinsatz in Sachsen-Anhalt. 23 Kameraden unserer Wehr, aufgeteilt in drei Gruppen, leisten Hochwasserhilfe in den Städten Bernburg, Wörlitz und Jerichow.

In Bernburg galt es eine Chemiefabrik, ein Kraftwerk und die Innenstadt zu sichern.
In Wörlitz sicherten wir einen Bauernhof vor der Überflutung.
In Jerichow halfen wir bei der Deichsicherung und setzten das Wasserfördersystem ein um eine vollständige Überflutung des Ortes Wust zu verhindern. 
Auf dieser Seite nun über alle Erlebnisse zu berichten würde sicherlich den Rahmen sprengen.
Daher beschränken wir uns nur auf das Wesentliche und verweisen auf folgende Presseberichte:

buten und binnen Magazin

Hörfunkbeitrag von Radio Bremen

Regionale Zeitung Volksstimme

Bericht der Feuerwehr Bremen

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