Freiwillige Feuerwehr
     Bremen-Schönebeck

Einsätze 2019

Alarmierung 43/19 - brennender Unrat 
am 31. Dezember 2019 um 21:29 Uhr,
Bydolekstraße, Grohn

Unser letzter Einsatz im Jahr 2019 führte uns zu einem vermeintlichen Balkonbrand in der Grohner Düne.

Nach genauer Erkundung konnte lediglich brennender Unrat festgestellt werden.
Dieser wurde von unserem Wassertrupp mit dem Schnellangriffsrohr gelöscht.

 

 

Alarmierung 42/19 - brennender Müllcontainer 
am 31. Dezember 2019 um 20:16 Uhr,
Lerchenstraße, Aumund-Hammersbeck

Unsere am Gerätehaus feiernde Silvesterbereitschaft wurde zu einem Müllcontainerbrand in der Lerchenstraße alarmiert.

Ein Müllcontainer stand in Vollbrand und drohte auf weitere Müllcontainer überzugreifen. Unser Angriffstrupp nahm das Schnellangriffsrohr vor und konnte nach kurzer Zeit "Feuer aus" melden.

 

 

Alarmierung 41/19 - brennt Gerümpel 
am 27. Dezember 2019 um 00:33 Uhr,
Friedrich-Klippert-Straße, Grohn

Aufgrund einer gemeldeten Rauchentwicklung und eines angenommenen Wohnungsbrandes wurden wir zur Grohner Düne beordert. Bei unserem Eintreffen brannte aber lediglich Gerümpel im Außenbereich des Hochhauskomplexes, welches von den Kollegen der Feuerwache 6 schnell gelöscht werden konnte.

 

 

Alarmierung 40/19 - Verkehrsunfall 
am 14. Dezember 2019 um 06:34 Uhr,
A 270, Abfahrt Blumenthal

Zu einem verunfallten Kleintransporter auf der Autobahn A 270 wurden wir am frühen Samstagmorgen alarmiert. In der Autobahnabfahrt Blumenthal konnte sich der Fahrzeugführer wohl nicht für eine Fahrtrichtung entscheiden und hatte die goldene Mitte gewählt. Da stand aber ein massives Verkehrsschild, welches dem Aufprall standhielt. Der Fahrzeugführer wollte unser Eintreffen nicht mehr abwarten und hatte seine Reise bereits zu Fuß fortgesetzt. Wir kontrollierten das Fahrzeug auf einen Austritt von Flüssigkeiten und klemmten die Batterie ab. Anschließend übergaben wir die Einsatzstelle an die Polizei.

 

 

Alarmierung 39/19 - Wohnungsbrand im Hochhaus 
am 04. Dezember 2019 um 18:05 Uhr,
Friedrich-Klippert-Straße, Grohn

Nur wenige Tage nach dem verheerenden Wohnungsbrand in der Grohner Düne wurden wir erneut zu einem vermeintlichen Wohnungsbrand in dem Hochhauskomplex alarmiert. Dieses Mal hielt sich das Ausmaß jedoch in Grenzen. Im 5. Stockwerk hatte eine Fritteuse gebrannt. Das Feuer konnte schnell von den Kollegen der Feuerwache 6 gelöscht werden.

Wir stellten einen Trupp ohne Atemschutz zur Kontrolle des Treppenraumes und einen weiteren Trupp für den Transport von Materialien mittels Aufzug. Da auch der Fernmeldedienst zu diesem Einsatz alarmiert wurde, rückten wir mit fünf Fahrzeugen zur Einsatzstelle aus.

 

Alarmierung 38/19 - Wachbesetzung 
am 02. Dezember 2019 um 13:50 Uhr,
Feuerwache 6, Aumund

Aufgrund einer Vollsperrung der Autobahn A27 wegen eines schweren Verkehrsunfalls war der Bremer Norden aus Richtung Stadt nur schwer zu erreichen. Im Falle eines größeren Einsatzes hätten die Kollegen der Feuerwache 6 sehr lange auf Unterstützung warten müssen. Präventiv unterstützen wir mit einem Löschgruppenfahrzeug die Wachabteilung. Während dieser Zeit blieb es aber ruhig. Gegen 16:00 Uhr konnten wir wieder einrücken.

 

Alarmierung 37/19 - unklare Rauchentwicklung 
am 01. Dezember 2019 um 08:43Uhr,
Grohner Bergstraße, Grohn

Zusammen mit den Einsatzkräften der Feuerwache 6 machten wir uns auf die Suche nach einer gemeldeten Rauchentwicklung in der Grohner Bergstraße. Da jedoch auch in der näheren Umgebung keine Rauchentwicklung festgestellt werden konnte, rückten wir nach kurzer Zeit wieder ein.

 

Alarmierung 36/19 - Wohnungsbrand im Hochhaus 
am 28. November 2019 um 09:50Uhr,
Friedrich-Klippert-Straße, Grohn

Heute um 09.50 Uhr wurden wir zu einem Einsatz in der Grohner Düne alarmiert. Eine Wohnung im 13.Stock stand im Vollbrand. Beim Eintreffen stellten wir ein Trupp unter Atemschutz in Bereitstellung. Dieser kam kurze Zeit später zum Einsatz, um in der betroffene Wohnung Nachlöscharbeiten durchzuführen. Ein weiterer Trupp wurde eingesetzt, um weitere Wohnungen im Haus zu kontrollieren. Um 12.20 Uhr war für uns der Einsatz beendet.

 

Alarmierung 35/19 - Feuer in einem Imbiss 
am 11. November 2019 um 04:24Uhr,
Hammersbecker Straße, Aumund-Hammersbeck

Mit dem Stichwort „unklare Rauchentwicklung“ auf dem Display des unnachgiebig piependen Meldeempfängers begann die neue Woche am frühen Montagmorgen für viele von uns schon recht stressig. An der Einsatzstelle eingetroffen, gab es aber nicht mehr viel für uns zu tun. Außer der Bereitstellung eines Sicherheitstrupps wurden wir nicht weiter tätig. Die Kollegen der Berufsfeuerwehr hatten das Feuer in einem Imbissraum im Erdgeschoss eines Mehrfamilienhauses schnell gelöscht.

 

Alarmierung 34/19 - Rauchwarnmelder 
am 01. November 2019 um 08:04 Uhr,
Karl-Homann-Straße, Grohn

Wieder einmal wurden wir wegen eines ausgelösten Rauchwarnmelders alarmiert. Parallel mit unserem Eintreffen an der Einsatzstelle erfolgte die Entwarnung durch den Einheitsführer der Berufsfeuerwehr. Eine Ursache für die Auslösung des Rauchwarnmelders konnte nicht festgestellt werden.

 

Alarmierung 33/19 - unklare Rauchentwicklung 
am 23. Oktober 2019 um 00:05 Uhr,
Zum Alten Speicher, Grohn

Um kurz nach Mitternacht wurden wir zu einer unklaren Rauchentwicklung im Bereich des Einkaufzentrums Haven Höövt alarmiert. Die Kollegen der Berufsfeuerwehr waren bereits vor Ort und suchten die Umgebung weiträumig ab. Da der Anrufer keine konkreten Angaben gemacht hatte, beteiligten auch wir uns an der Suche und wurden nach kurzer Zeit fündig. Auf einem Sportplatz am Rande des Einkaufzentrums brannte Papier. Da dieser Bereich mit Fahrzeugen nicht zugänglich war, nahmen wir zusammen mit einem Trupp der Berufsfeuerwehr Kübelspritzen vor und löschten das Feuer.

 

Alarmierung 32/19 - Kellerbrand 
am 09. Oktober 2019 um 15:31 Uhr,
Heidbleek, Blumenthal

Der Alarmierungstext auf den digitalen Meldeempfängern sorgte bei vielen Kameraden von uns für einen schnelleren Herzschlag. Ausgerechnet im Gerätehaus der FF Blumenthal sollte es brennen. Ein Albtraum für jeden Feuerwehrmann, wenn man bedenkt, wie viel Zeit man selbst bei der eigenen Feuerwehr verbringt und wie viel Energie man dort auch investiert hat. Zum Glück stellte sich die Lage schnell als nicht so dramatisch da wie zunächst angenommen. In einem Lagerraum des in dem Gerätehaus stationierten Rettungsdienstes hatte es gebrannt. Das Feuer konnte schnell gelöscht werden. Unsere Unterstützung wurde nicht mehr benötigt. Wir konnten die Alarmfahrt abbrechen und wieder einrücken.

 

Alarmierung 31/19 - Zimmerbrand 
am 05. Oktober 2019 um 21:14 Uhr,
Hermann-Fortmann-Straße, Grohn

In einem siebengeschossigen Wohnhaus sollte eine Wohnung brennen. Die ersteintreffenden Kräfte der Berufsfeuerwehr kontrollierten das Gebäude, konnten jedoch keine Rauchentwicklung feststellen. Wir wurden nicht tätig.

 

Alarmierung 30/19 - Rauchwarnmelder 
am 25. September 2019 um 13:50 Uhr,
Dobbheide, Aumund-Hammersbeck

Ein privater Rauchwarnmelder in einem Einfamilienhaus hatte ausgelöst. Noch bevor wir ausrücken konnten, erfolgte eine Abalarmierung.

 

Alarmierung 29/19 - Baum auf Straße 
am 17. September 2019 um 13:23 Uhr,
Erbfischerstraße, Grohn

Durch ein für norddeutsche Verhältnisse „laues Lüftchen“ war ein ca. 5 m langer Ast aus einem Baum abgebrochen. Der Ast war von einem Privatgrundstück auf eine Garageneinfahrt des Nachbargrundstückes gestürzt. Nachdem wir den Eigentümer darüber informiert hatten, dass eine Beseitigung des Astes durch die Feuerwehr mit Kosten verbunden ist, wurde unsere Hilfe nun doch nicht mehr benötigt. Wir rückten unverrichteter Dinge wieder ein.

 

Alarmierung 28/19 - brennender Bus 
am 08. September 2019 um 15:47 Uhr,
Friedrich-Humbert-Straße, St. Magnus

Im Motorraum eines Linienbusses war Motoröl auf den heißen Auspuff getropft und hatte sich entzündet. Noch vor unserem Eintreffen wurde das Feuer gelöscht. Wir konnten die Alarmfahrt abbrechen und wieder einrücken.

 

Alarmierung 27/19 - Zimmerbrand 
am 07. September 2019 um 17:59 Uhr,
Vegesacker Heerstraße, Schönebeck

Ein vermuteter Zimmerbrand entpuppte sich schnell als qualmender Grill im Garten eines Reihenhauses. Noch vor unserem Ausrücken erfolgte die Abalarmierung.

 

Alarmierung 26/19 - Feuer in einer Lagerhalle
am 02. September 2019 um 19:34 Uhr,
Zum Sebaldsbrücker Bahnhof, Sebaldsbrück

Am Montagabend wurden wir zu einem Brand einer Lagerhalle nach Sebaldsbrück alarmiert. Auf dem Gelände eines ehemaligen fleischverarbeitenden Betriebes stand eine 50x100 m große Halle in Vollbrand. Primär galt unsere Alarmierung der Inbetriebnahme des Wasserfördersystems, welches in einem Abrollbehälter verlastet ist. Mit dieser Hochleistungspumpe kann z. B. aus einem Gewässer über eine Entfernung von 2.000 m bis zu 8.000 Liter Wasser pro Minute gefördert werden.

Wir fuhren mit unserem HLF zur FF Lehesterdeich, übernahmen dort ein Wechselladerfahrzeug (WLF) mit dem Abrollbehälter und steuerten die Einsatzstelle an. Parallel waren unsere beiden weiteren Löschfahrzeuge ebenfalls an der Einsatzstelle eingetroffen. Da eine Entscheidung der Einsatzleitung zum Einsatz des Wasserfördersystems noch ausstand, verblieben wir zunächst in Bereitstellung.

Erst gegen Mitternacht erhielten wir dann einen Einsatzauftrag, zu dem das Wasserfördersystem jedoch nicht benötigt wurde. Wir lösten im rückwärtigen Bereich des Gebäudekomplexes die Kameraden der FF Osterholz ab und brachten eine Tragkraftspritze zur Fortleitung von Löschwasser in Stellung. Anschließend fuhren wir zur Vorderseite des Objektes und setzten dort mehrere Trupps zur Brandbekämpfung unter Atemschutz auf dem Hallendach ein.

In einer Zwischendecke der teilweise eingestürzten Lagerhalle hatte sich das Feuer ausgebreitet und konnte selbst durch massive Wasserabgabe mittels mehrerer Wenderohre über Drehleitern bzw. einen Gelenkmast nicht erreicht werden. Wir setzen Rettungssägen ein und nahmen die Dachhaut mühsam Stück für Stück auf. Mit C-Rohren wurden das Feuer und die Glutnester in der Zwischendecke weitestgehend abgelöscht.

Gegen 03:00 Uhr wurden wir durch Kameraden aus Huchting und Burgdamm abgelöst. Nachdem unsere Atemschutzgeräteträger noch an der Einsatzstelle ihre verschmutzte Bekleidung gegen saubere Bekleidung getauscht hatten, konnten wir endlich die Heimreise antreten. Erst gegen 04:30 Uhr war dieser kräftezehrende Einsatz für uns beendet.



Alarmierung 25/19 - privater Rauchwarnmelder
am 24. August 2019 um 20:23 Uhr,
Clamersdorfer Straße, Schönebeck

Ein privater Rauchwarnmelder hatte in einem Mehrfamilienhaus ausgelöst. „Kein Feuer, keine Verstärkung erforderlich“ war die schon gewohnte Rückmeldung der Berufsfeuerwehr, die parallel mit unserem Eintreffen über Funk ertönte.
 

Alarmierung 24/19 - unklare Rauchentwicklung 
am 04. August 2019 um 06:22 Uhr,
Borchshöher Straße, Aumund Hammersbeck

In einem Verkaufsraum einer Tankstelle hatte ein Sicherheitsnebelsystem ausgelöst. Dieses System dient als wirksamer Schutz bei Einbrüchen und bei Überfällen, da es Räume in Sekundenschnelle vernebelt. Die Kollegen der Berufsfeuerwehr waren schnell vor Ort und gaben Entwarnung. Wir rückten nicht mehr zur Einsatzstelle aus.

 

Alarmierung 23/19 - Kerzenwachs auf Herd 
am 31. Juli 2019 um 20:19 Uhr,
Schlebuschstraße, Schönebeck

Kerzenwachs hatte sich auf einem Herd verflüssigt und entzündet. Das Feuer wurde vor dem Eintreffen der Feuerwehr von Anwohnern gelöscht. Wir konnten die Alarmfahrt abbrechen und wieder einrücken.

 

Alarmierung 22/19 - Zimmerbrand
am 17. Juli 2019 um 16:17 Uhr,
Campus Ring, Grohn

Ein Großaufgebot an Einsatzkräften von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei war am Mittwochnachmittag auf dem Gelände der Jacobs University im Einsatz. Einrichtungsgegenstände hatten in einem Büro im Erdgeschoss eines dreigeschossigen Forschungsgebäudes gebrannt. Das Feuer konnte zwar schnell von den ersteintreffenden Kräften der Berufsfeuerwehr gelöscht werden, der Brandrauch verteilte sich jedoch auf den Fluren und Etagen des weitläufigen Gebäudes. Wir setzen zwei Trupps unter Atemschutz zur Kontrolle des Gebäudes ein. In dem Brandraum und in einem benachbarten Büro wurden Teile der Zwischendecke aufgenommen und auf Glutnester kontrolliert. Gegen 17:45 Uhr wurden wir aus dem Einsatz entlassen.

 

Alarmierung 21/19 - Essen auf dem Herd
am 03. Juli 2019 um 12:30 Uhr,
Hermann-Fortmann-Straße, Grohn

Angebranntes Essen in einer Wohnung in der Grohner Düne sorgte für eine starke Rauchentwicklung. Wir trafen zwar noch an der Einsatzstelle ein, wurden aber nicht mehr tätig. Unsere Kollegen der Berufsfeuerwehr hatten den Topf bereits vom Herd genommen und die Wohnung gelüftet.

 

Alarmierung 20/19 - unklare Rauchentwicklung 
am 25. Juni 2019 um 00:02 Uhr,
Friedrich-Klippert-Straße, Grohn

Um kurz nach Mitternacht rückten wir zu einer gemeldeten Rauchentwicklung in die Grohner Düne aus. Bereits auf der Anfahrt zum Einsatzort viel uns auf, dass der Hochhauskomplex sowie auch die Nebenstraßen stockdunkel waren. Ein Stromausfall konnte dann auch schnell als Auslöser für unseren nächtlichen Einsatz ausgemacht werden.

Infolge des Stromausfalls war im Keller eines 15-geschossigen Wohnhauses ein Notstromaggregat angelaufen. Offensichtlich erzeugte dieses Aggregat neben Strom auch viele Abgase, welche in das Treppenhaus des Gebäudes zogen. Wir setzten einen Trupp unter Atemschutz ein, um das gesamte Treppenhaus zu überprüfen und Messungen mit einem Mehrgasmessgerät durchzuführen. Nachdem keine Gefahr für die Bewohner festgestellt werden konnte, wurden wir aus dem Einsatz entlassen.

 

Alarmierung 19/19 - unklare Rauchentwicklung 
am 20. Juni 2019 um 21:04 Uhr,
Hünertshagen, Aumund-Hammersbeck

Während unseres wöchentlichen Übungsdienstes wurden wir zu einer unklaren Rauchentwicklung in einem Mehrfamilienhaus alarmiert. Anwohner hatten eine Verrauchung des Treppenhauses gemeldet. Ein ersteintreffender Rettungswagen gab nach einer Erkundung schnell Entwarnung. Die Rauchentwicklung entstand durch ein Kunststoffbehältnis, welches in der Küche einer Wohnung auf einer heißen Herdplatte abgestellt wurde. Wir konnten unsere Alarmfahrt abbrechen und unseren Dienst fortsetzen.

 

Alarmierung 18/19 - brennender Baum 
am 15. Juni 2019 um ca. 10:20 Uhr,
Wätjens Park, Fähr-Lobbendorf

Am Samstagvormittag unterstützten wir unsere Jugendfeuerwehr bei Wettkampfvorbereitungen im Blumenthaler Löhstadion, als wir über Digitalfunk von der Leitstelle zu einem Einsatz in der unmittelbaren Nachbarschaft beordert wurden.
Im Wätjens Park sollte ein Baum brennen. Wir fuhren mit unserem Löschgruppenfahrzeug LF-KatS die Einsatzstelle an. In einem für die großen Fahrzeuge schwer zugänglichen Bereich des Parks brannte eine Buche im Inneren. Der Stamm der ca. 15 m hohen Süntelbuche war im unteren Bereich ausgehöhlt.

Wir unternahmen zunächst erste Löschmaßnahmen mit einer Kübelspritze. Da das Feuer sich aber schon weit nach oben in den Stamm ausgedehnt hatte, bauten wir von unserem Löschfahrzeug eine Wasserversorgung auf und nahmen ein C-Hohlstrahlrohr zur Brandbekämpfung vor. Der intensive Löschangriff zeigte zwar deutliche Erfolge, aber gänzlich konnten wir die Glutnester tief im Inneren des aufgeheizten Baumstammes auf diese Weise nicht erreichen.

Die Kollegen der Berufsfeuerwache 6 unterstützten uns auf Nachforderung mit einer Wärmebildkamera und speziellem technischen Gerät. In den Baum wurden Einstichlanzen (Fognails) eingeschlagen und Wasser in die schwer zugänglichen Bereiche abgegeben. Zusätzlich wurde mit einer Motorkettensäge eine weitere Öffnung geschaffen und letzte Glutnester abgelöscht. Erst gegen 11:45 Uhr konnte der Einsatz beendet werden.

 

Alarmierung 17/19 - Rauchwarnmelder 
am 13. Juni 2019 um 12:56 Uhr,
Zur Vegesacker Fähre, Vegesack

Erneut wurden wir aufgrund eines ausgelösten Rauchmelders alarmiert. Die ersteintreffenden Kräfte der Berufsfeuerwehr konnten beim Betreten der Wohnung einen deutlichen Brandgeruch und eine leichte Verqualmung feststellen. Die folgende Suche nach dem Grund für die Rauchentwicklung gestaltete sich äußerst schwierig. Ein Schwelbrand oder Glutnester konnten zunächst nicht festgestellt werden.

Erst nach längerer Suche wurde ein Tablett mit einem verkohlten Blumenstrauß oder ähnlichem gefunden. Daneben befand sich eine kleine Glaskugel, welche durch Sonneneinstrahlung Dekorationsartikel Brand gesetzt hatte. Das Feuer war von alleine erloschen, bevor es sich ausbreiten konnte. Ein äußerst kurioser Einsatz mit glimpflichem Ausgang für die Bewohner des Hauses.

Alarmierung 16/19 - Rauchwarnmelder  
am 04. Juni 2019 um 12:22 Uhr,
Alma-Rogge-Straße, Aumund-Hammersbeck

In einem Reihenhaus hatte ein Rauchwarnmelder ausgelöst. Die ersteintreffenden Kräfte der Berufsfeuerwehr verschafften sich über eine Terrassentür Zugang zu der Wohnung und konnten schnell Entwarnung geben. Der Grund für die Auslösung des Melders konnte nicht festgestellt werden.

Alarmierung 15/19 - Feuer auf Balkon 
am 31. Mai 2019 um 12:00 Uhr,
Alte Hafenstraße, Vegesack

In einem zweigeschossigen Wohn- und Geschäftshaus hatten Gegenstände auf einem Balkon gebrannt. Das Feuer wurde bereits vor unserem Eintreffen von Anwohnern gelöscht und durch die Kräfte der Berufsfeuerwehr kontrolliert.

Alarmierung 14/19 - Rauchwarnmelder 
am 27. April 2019 um 13:36 Uhr, 
Borchsholt, Schönebeck

Ein Rauchwarnmelder in einem Mehrfamilienhaus in der Straße Borchsholt hatte Alarm geschlagen. Verbranntes Essen auf dem Herd wurde als Ursache verzeichnet. Wir trafen zwar noch an der Einsatzstelle ein, konnten aber umgehend wieder einrücken.

Alarmierung 13/19 - Feuer in einer Werkstatt  
am 25. April 2019 um 21:14 Uhr,
Von-Ossietzky-Straße, Oslebshausen

Schon früh zeichnete sich ab, dass unser wöchentlicher Übungsdienst anders verlaufen würde als geplant. Während ein Teil der Wehr noch mit den Aufräumarbeiten nach einer Einsatzübung auf dem Gelände der Jacobs University beschäftigt war, erfolgte die Alarmierung des Fernmeldedienstes. Eine brennende Lagerhalle in der Schragestraße in Oslebshausen erforderte einen erhöhten Kräfteansatz und somit auch der in unserer Wehr vertretenen Kameraden aus dem Fernmeldedienst.

Unser Einsatzleitwagen (ELW) fuhr vom Übungsobjekt in Alarmfahrt mit kurzem Zwischenstopp am Gerätehaus zur Einsatzstelle. Da zeitgleich auch ein größerer Einsatz in Blumenthal lief, stellten wir schleunigst die Einsatzbereitschaft unserer an der Übung eingesetzten Löschfahrzeuge wieder her und fuhren unsere Wache an. Um für den „Fall der Fälle“ gewappnet zu sein, erfolgte an Wache eine Einteilung aller Kameraden in Gruppen und auf die Fahrzeuge. So wurde sichergestellt, dass im Falle eines Einsatzes alle Kräfte geordnet zum Einsatz ausrücken würden.

Diese Entscheidung sollte sich auch bald als richtig erweisen. Während der allgemeinen Wacharbeiten, liefen die digitalen Melder ein. Die im Display der Melder genannte Anschrift in Oslebshausen deckte sich aber nicht wie erwartet mit der Adresse der brennenden Lagerhalle, sondern deutete auf einen Brand in der Von-Ossietzky-Straße hin. Innerhalb weniger Minuten rückten alle drei Löschfahrzeuge zur Einsatzstelle aus. Unser MTF, welches sich auf der Rückfahrt von einer Übung mit dem Wasserfördersystem in Lehesterdeich befand, fuhr die Einsatzstelle direkt an und traf nach nur fünf Minuten ein.

Bei unserem Eintreffen stand der eingeschossige Anbau einer zweigeschossigen Autowerkstatt mit Reifenservice in Vollbrand. Da unser MTF über keine adäquaten Löschmittel verfügt, unterstützte dessen Besatzung zunächst die Kameraden der anderen eingetroffenen Wehren bei den ersten Löschmaßnahmen. Unsere anrückenden Löschfahrzeuge konnten bereits auf der Anfahrt eine riesige schwarze Rauchsäule und offene Flammen erkennen.

Unverzüglich starteten wir nach dem Eintreffen einen Löschangriff und bauten eine Wasserversorgung auf. Wir übernahmen mit unseren 27 Kameraden einen eigenen Einsatzabschnitt im rückwärtigen Hallenbereich und setzten mehrere B- und C-Rohre zur Brandbekämpfung ein. Fünf Trupps setzten wir unter Atemschutz ein, davon zwei im Innenangriff. Explodierende Autoreifen und Druckgefäße sowie herabstürzende Gebäudeteile erschwerten die Löscharbeiten. Nach ca. 35 Minuten war das Feuer in der Gewalt, die Nachlöscharbeiten zogen sich aber noch bis nach Mitternacht hin. Eine vollständige Zerstörung des Anbaus konnte nicht verhindert werden.

Die Bekleidung und Ausrüstung der im Innenangriff eingesetzten Kräfte wurde durch den ölhaltigen Brandrauch stark kontaminiert. Hier erfolgte noch an der Einsatzstelle ein Wechsel. Die kontaminierte Bekleidung wurde in Säcke verpackt und der Reinigung zugeführt. Nachdem unsere Fahrzeuge mit neuen Schläuchen und Atemschutzgeräten bestückt wurden, konnten wir gegen 00:36 Uhr die Rückfahrt antreten. Am Gerätehaus galt es dann noch die Fahrzeuge, Gerätschaften, Bekleidung und natürlich nicht zuletzt auch die Mannschaft selbst zu reinigen, so dass wir erst gegen 01:45 Uhr das Gerätehaus verlassen konnten.

Alarmierung 12/19 - Zimmerbrand 
am 22. April 2019 um 21:23 Uhr,
Bydolekstraße, Grohn

Vor einer Wohnung im zweiten Obergeschoss eines Hochhauses hatte eine Fußmatte gebrannt. Wir rückten mit drei Fahrzeugen aus, wurden jedoch nicht tätig, da das Feuer bereits von den ersteintreffenden Kräften der Berufsfeuerwehr gelöscht wurde.

Alarmierung 11/19 - Rauchwarnmelder
am 06. April 2019 um 22:13 Uhr,
Borchsholt, Schönebeck

Der zweite Einsatz an diesem Tage führte uns in die Straße Borchsholt. Dort hatte in einem Mehrfamilienhaus ein Rauchwarnmelder ausgelöst. Die Ursache für die Auslösung konnte nicht geklärt werden. Wir rückten unverrichteter Dinge wieder ein.

Alarmierung 10/19 - brennt PKW
am 06. April 2019 um 12:46 Uhr,
Hammersbecker Straße, Aumund-Hammersbeck


Zu einem brennenden PKW wurden wir am Samstagmittag in die Hammersbecker Straße alarmiert. Auf einer Hauptverkehrsstraße hatte ein historisches Fahrzeug im Motorraum gebrannt.

Ein auf Alarmfahrt befindlicher Rettungswagen hatte einen Zwischenstopp eingelegt und durch den Einsatz eines Pulverlöschers das Feuer weitestgehend gelöscht. Unsere Tätigkeit beschränkte sich daher auf Nachlöscharbeiten mit dem Schnellangriff und das Abklemmen der Fahrzeugbatterie.

Wir schoben den PKW von der Straße, stellten ihn auf einem Seitenstreifen ab und reinigten die Fahrbahn. Unser zweites Fahrzeug traf zwar noch an der Einsatzstelle ein, wurde aber nicht mehr tätig.

Alarmierung 09/19 - Rauchwarnmelder
am 30. März 2019 um 21:51 Uhr,
Freier Damm, Schönebeck

Qualmendes Essen auf dem Herd konnte als Ursache für die Auslösung eines Rauchwarnmelders ausgemacht werden. Unser LF-KatS traf zwar noch an der Einsatzstelle ein, konnte aber umgehend wieder einrücken.

Alarmierung 08/19 - unklare Rauchentwicklung
am 22. März 2019 um 11:54 Uhr,
Gerhard-Rohlfs-Passage, Vegesack


Innerhalb der Tagesalarmierung führte uns ein Einsatz in die Vegesacker Fußgängerzone. Dort wurde durch besorgte Anwohner eine Rauchentwicklung auf einem Dach festgestellt und der Feuerwehr gemeldet. Auf dem Dach durchgeführte Schweißarbeiten waren die Ursache für den Rauch. Wir wurden nicht tätig.

Alarmierung 07/19 - Bereitstellung am Gerätehaus
am 24. Februar 2019 um 03:31 Uhr,
Gerätehaus, Schönebeck.


Aufgrund eines Feuers in einem Restaurant in der Hammersbecker Straße wurden wir zur Unterstützung gerufen. Noch bevor unser erstes Fahrzeug ausrücken konnte, kam die Rückmeldung von dem Einsatzleiter, dass keine weiteren Kräfte benötigt werden. Auf Bitten der Leitstelle sollten wir jedoch in Rufbereitschaft verbleiben, um für eventuelle weitere Einsätze in Bremen-Nord schnell verfügbar zu sein. Nach kurzer Verweildauer am Gerätehaus konnten wir die Fahrzeuge wieder zurück in die Wagenhalle fahren und unseren unterbrochenen Schlaf fortsetzen.

Alarmierung 06/19 - Feuer im Schwimmbad
am 12. Februar 2019 um 10:30 Uhr,
Fährgrund, Vegesack.

Am Dienstagvormittag wurden wir mit dem Stichwort „b2 – Rauchentwicklung Flachdach“ zum Fritz-Piaskowski-Bad nach Vegesack alarmiert. Vor Ort angekommen stellte sich heraus, dass durch Dachdeckerarbeiten ein Teil der Isolierung einer Wandverkleidung in Brand geraten war. Wir stellten einen Trupp unter Atemschutz, der aber nicht mehr eingesetzt werden musste. Die Mitarbeiter des Dachdeckerbetriebes hatten das Feuer schon mit einem Pulverlöscher bekämpft, so dass sich die Arbeiten der Feuerwehr auf die Nachkontrolle beschränken konnte. Der Schwimmbetrieb musste nicht unterbrochen werden, da keine Gefahr für die Badegäste bestanden hatte.

Wir waren mit zwei Fahrzeugen jeweils 1:5 vor Ort.

Alarmierung 05/19 - Gasausströmung in einem Industriebetrieb
am 11. Februar 2019 um 09:00 Uhr,
Uhthoffstraße, Vegesack.

Am Mittwochvormittag wurden wir zu einem Industriebetrieb alarmiert. Dort sollte es in einem als Lager genutzten Gebäudeteil nach Gas riechen.
Durch die kurz zuvor bereits eingetroffene Berufsfeuerwehr konnten keine gefährlichen Gaskonzentrationen gemessen werden.

Wir wurden nicht tätig und konnten die Einsatzstelle schnell wieder verlassen.

Alarmierung 04/19 - Zimmerbrand
am 07. Februar 2019 um 20:57 Uhr,
Campus Ring, Grohn.

Während unseres wöchentlichen Übungsdienstes wurden wir zu einem Zimmerbrand auf dem Gelände der Jacobs University alarmiert. Nach nur wenigen Minuten konnten wir mit zwei voll besetzten Fahrzeugen zur Einsatzstelle ausrücken. Eine weitere Gruppe verblieb am Gerätehaus.

In einem Studentenwohnheim hatten Einrichtungsgegenstände in einem Zimmer gebrannt. Das Feuer konnte zwar schnell durch einen Trupp der Berufsfeuerwehr gelöscht werden, jedoch hatten mehrere Bewohner Rauchgase eingeatmet und mussten vom Rettungsdienst versorgt werden. Wir setzten einen Trupp unter Atemschutz zur Kontrolle weiterer Räume ein. Nach ca. einer halben Stunde wurden wir aus dem Einsatz entlassen.

Alarmierung 03/19 - Essen auf dem Herd
am 06. Januar 2019 um 20:24 Uhr,
Billungsstraße, St. Magnus.

Erneut ging es für uns zu einer Wohnanlage des Stiftungsdorfes Blumenkamp. Dieses Mal war angebranntes Essen der Grund für die Alarmierung unserer Wehr. Noch vor dem Eintreffen unserer Fahrzeuge erfolgte eine Abalarmierung.

Alarmierung 01+02/19 - Silvestereinsätze 
am 01. Januar 2019 um 01:10 Uhr / 01:33 Uhr,
Tauwerkstraße, Grohn / Unter den Linden, St. Magnus. 

Den Jahreswechsel verbrachten wieder zahlreiche Kameraden zusammen mit ihren Familien in gemütlicher Runde in unserem Gerätehaus. Wir konnten als Silvesterbereitschaft gleich zwei Gruppen stellen und waren für die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle telefonisch erreichbar. Somit konnten alle weiteren Kameraden unserer Wehr ihre Silvesterpartys ungestört genießen.

Um 01:10 Uhr startete unser HLF zum ersten Einsatz des neuen Jahres. In einer Unterführung hatte ein Stromkasten gebrannt. Das Feuer war bei unserem Eintreffen aber bereits nahezu erloschen.

Nach der Rückkehr unseres HLFs an Wache ging es gleich weiter nach St. Magnus, wo Papier auf der Straße brannte. Auch dieser Einsatz war nach dem Beseitigen der Glutnester schnell für uns erledigt.

Mehr gab es in dieser Nacht nicht für uns zu tun, sodass wir gegen 03:00 Uhr unsere telefonische Verfügbarkeit beenden konnten.

Besondere Einsätze

Silobrand Kraftwerk Hastedt

11. – 22. Oktober 2008   

Das Kohle in einem Kraftwerk zur Gewinnung von Wärme und Strom verwendet wird ist bekannt. Wenn jedoch die Erzeugung von Wärme aus Steinkohle außerhalb des Kessels geschieht, dann ruft das den Einsatz der Feuerwehr auf den Plan. So geschehen am Sonntagvormittag, den 11. Oktober in einem 30m hohen und ca. 3000 Tonnen fassenden Kohlesilo des Heizkraftwerkes Bremen-Hastedt.



Dort ist es zu einem Schwelbrand in dem mit ca. 2600 Tonnen Steinkohle gefüllten Silo Nr.4 gekommen. Man entschied sich daraufhin zu einer kontrollierten vollständigen Entleerung des Silos über eine Förderbandstrecke.
   
Vier Trupps zum Teil unter Atemschutz kontrollierten während der Entleerung ständig die Förderbänder auf eventuelle Glutnester. Aufgrund von technischen Problemen kam es immer wieder zu längeren Stillständen der Förderbänder. 12 Stunden nach Feststellung des Schwelbrandes befanden sich noch immer 2/3 der ursprünglich 2600 Tonnen Steinkohle in dem Silo.

Die FF Schönebeck wurde am Sonntagabend per Funkmeldeempfänger zur Ablösung der schon seit etlichen Stunden im Einsatz befindlichen FF Neustadt alarmiert. An der Einsatzstelle eingetroffen beschränkte sich unsere Tätigkeit lediglich auf die Kontrolle der Förderbänder. Wir waren dann auch heilfroh, als pünktlich um 01.00 Uhr unsere Ablösung eintraf und wir uns schleunigst „vom Acker“ machen konnten.

Am Montagmorgen kam es während unserer Abwesenheit zu einer heftigen Verpuffung im Silo Nr. 4 in deren Folge das Dach und ein Teil der Förderanlage in das Silo stürzten. Am späten Montagnachmittag erhielten wir dann telefonisch über unseren Wehrführer erneut einen Auftrag zur Ablösung von Einsatzkräften. Dieses Mal galt es eine Schicht am Dienstag von 06.00 – 12.00 Uhr zu übernehmen.
Wir machten uns auf einen wenig spannenden Einsatz gefasst. Zuerst beschränkte sich unsere Tätigkeit lediglich auf die Unterstützung eines Saugwagens von einem hiesigen Entsorgungsunternehmen beim Abpumpen von durch Kohlestaub verunreinigten Löschwassers aus einem vollgelaufenen Keller unterhalb des Silos Nr.4. Dann jedoch wendete sich plötzlich das Blatt. Mit Beginn der Helligkeit wurde eine zunehmende Rauchentwicklung aus dem Silo Nr. 4 verzeichnet.

Der Einsatzleiter entschied sich daraufhin für den Einsatz eines recht imposanten 45m-Teleskopsteigers der Werkfeuerwehr Daimler-Chrysler um einen Schaumteppich über das Brandgut zu legen. Das Löschboot der Feuerwehr Bremen sorgte für ausreichend Schaummittel und den erforderlichen Wasserdruck.



Zahlreiche Kräfte der Berufsfeuerwehr und den Freiwilligen Wehren aus Vegesack und Schönebeck beobachteten aus sicherer Entfernung den Löschvorgang als es dann zu einer völlig unerwarteten Verpuffung innerhalb des Silos Nr. 4 kam.
Scheinbar konnte die Druckwelle nicht nach oben entweichen und bahnte sich ihren Weg durch die Förderanlage unterhalb des Silos. Durch die Verpuffung kam es zu einer starken Rauchentwicklung aus dem Bereich der Förderanlage unterhalb des Silos.

Kaum hatte sich die Aufregung nach der Verpuffung gelegt, da kam über den Einsatzstellenfunk schon ein neuer Einsatzbefehl. Dieses Mal gab es eine Feuermeldung aus dem sich ebenfalls auf dem Gelände befindlichen Blockheizkraftwerk. Zusammen mit den Kräften der Berufsfeuerwehr und der FF Vegesack waren wir in wenigen Minuten vor Ort.

In einem Kohlesilo dem sogenannten Tagesbunker auf 11m Höhe kam es zu einer starken Hitzeentwicklung. Mitarbeiter des Kraftwerkbetreibers waren bereits vor Ort und hatten die Anlage von Außen mit 2 C-Rohren gekühlt. Gemeinsam mit einem Trupp der BF übernahm ein Trupp unserer Wehr unter schwerem Atemschutz die Aufgabe der Kühlung der Anlage. Kaum hatten sich die Trupps mit ihren Strahlrohren in Position gebracht, beendete ohne Vorwarnung eine heftige Verpuffung innerhalb der Anlage den Einsatz.
Fluchtartig verließen die beiden Trupps das Gebäude über die Treppenhäuser und brachten sich in Sicherheit. Zum Glück gab es bei dieser Verpuffung außer einem Schrecken für die Einsatzkräfte keine Verletzten. Nachdem unsere Ablösung eingetroffen war, machten wir uns erschöpft auf den Rückweg.



Auch in den kommenden Tagen war die Feuerwehr personell und materiell sehr stark an der Einsatzstelle gebunden. Auch die Schönebecker Mitglieder des Fernmeldedienstes wurden des Öfteren zur Besetzung des Einsatzleitwagens ELW 2 an der Einsatzstelle benötigt. So erschien es denn auch nicht verwunderlich das man uns am Freitagnachmittag erneut zur Einsatzstelle beorderte. Während dieser Schicht stellten wir lediglich Sicherungstrupps ab, die bei Schweißarbeiten unterhalb der Silos Nr. 1 und 2 den Brandschutz gewährleisteten. Ein weiterer Trupp stand bei der Entleerung einer Kohlemühle unterhalb des Tagesbunkers in Standby.
Derweil gingen die Arbeiten am brennenden Silo Nr. 4 unentwegt weiter. Nachdem bereits ein kleiner Abbruchbagger ein Loch in die Außenhaut des Silos „geknabbert“ hatte, wurde ein großer Longfront-Bagger eingesetzt um die Außenhaut des Silos noch weiter zu öffnen.


Am Montagabend nahm dann die Intensität des Schwelbrandes derartig zu, so das sich die Feuerwehr für einen massiven Löschangriff entschied. Hierzu wurde auch das Wasserfördersystem eingesetzt, welches neben dem Feuerlöschboot für die Wasserversorgung von mehreren Wasserwerfern benötigt wurde.
Wir übernahmen mit einer Gruppe eine weitere Schicht am Dienstagmorgen, speisten mit unserem LF 8 einen Wasserwerfer ein und sorgten für den störungsfreien Betrieb des Wasserfördersystems. Um 12.00 Uhr wurden wir dann ein letztes Mal an der Einsatzstelle abgelöst.

Am Mittwochmittag, den 22. Oktober wurde dann endlich das erlösende „Feuer aus!“ verkündet. Für uns ging damit einer der längsten Einsätze in der Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Schönebeck zu Ende. Noch lange wird dieser Einsatz für Gesprächsstoff innerhalb der Feuerwehr sorgen.


Weitere Informationen siehe Pressemitteilung Nr. 86, 87 und 89 aus dem Jahr 2008 der Feuerwehr Bremen

oder auf den Internetseiten des Kraftwerksbetreibers

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